Wildkrankheiten
Die immer größer werdende Beliebtheit von Wildbret als Nahrungsmittel resultiert unter anderem aus seiner hervorragenden Qualität. Der Jäger trägt hierbei die volle Verantwortung, dass nur gesundheitlich unbedenkliches Fleisch an den Endverbraucher kommt. Dazu ist das genaue Beobachten des noch lebenden Wildtiers wie auch die sorgfältige Untersuchung der inneren Organe beim Versorgen des erlegten Stücks Pflicht. Natürlich kann man von einem Jäger nicht das Wissen eines Veterinärs verlangen, es gibt jedoch einige Merkmale, bei deren Auftreten eine Fleischuntersuchung durch einen amtlichen Tierarzt zwingend vorgeschrieben ist: |
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- Abnormes Verhalten und Störungen des Allgemeinbefindens
- Fehlen von Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung als Todesursache
- Geschwülste oder Abszesse, wenn sie zahlreich oder verteilt an inneren Organen oder in der Muskulatur vorkommen
- Schwellungen der Gelenke oder Hoden, Hodenvereiterung, Leber- und Milzschwellung, Darm- oder Nabelentzündung
- Fremder Inhalt in der Körperhöhle, insbesondere Magen-Darm-Inhalt oder Harn, der nicht durch das Geschoss entstanden ist
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