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Waidgerechtigkeit
Jagdsignale
Bruchzeichen
BRAUCHTUM
Bruchzeichen

Mit Entstehung des Jägerberufs im Mittelalter wurde wie bei allen Zünften eine spezielle Fachsprache, die so genannte Waidmannsprache entwickelt. Sie beschrieb bildlich Ausdrücke aus dem Jägeralltag, das Verhalten der Tiere oder deren Körperteile. So unverständlich diese Sprache für den Außenstehenden war, so unauffällig verständigten sich die Jäger in der Natur. Heute im Zeitalter von Signalbändern, Farbsprays und Handys ist die alte Tradition der Bruchzeichen fast gänzlich in Vergessenheit geraten.
 
 
Einzig die Brüche beim Erlegen von Wild werden heute noch aus Respekt vor dem Tier benützt. Dies sind neben dem Lezzten Bissen und dem Inbesitznahmebruch der Erlegerbruch, den sich der Schütze an seinen Jagdhut steckt. Als Holzarten werden Eiche, Erle, Tanne, Kiefer und hauptsächlich Fichte verwendet.

Hier finden Sie ein Auswahl von Bruchzeichen zum Ansehen.
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