Geschichte
Als Jäger und Sammler wird der Mensch in der Frühzeit der Geschichte bezeichnet. Fleisch diente der Ernährung, Felle als Kleidung und Knochen als Waffen und Schmuck. Mit der Domestizierung von Tieren und Kultivierung der Äcker ca. 7000 v. Chr. trat die Landwirtschaft in den Vordergrund und löste die Jagd als einzige Ernährungsgrundlage ab.
Im deutschsprachigen Bereich wurden im 6. Jahrhundert n. Chr. so genannte Bannforste eingerichtet und die freie Jagd dem Herrschertum unterstellt. Die Bewirtschaftung dieser Wälder wurde den Förstern zur Verwaltung unterstellt. Nicht zuletzt die übertriebene Jagdleidenschaft mancher Landesfürsten und die |
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daraus entstandenen Schäden an den Äckern der Bauern sowie Jagdfrondienste und Hungersnöte führten zu Bauernkriegen.
Revolutionsbedingt wurde 1848 das Jagdrecht auf fremdem Grund und Boden aufgehoben und untrennbar mit dem Grundeigentum verbunden. Außerdem wurde 1850 durch das Preußische Jagdpolizeigesetz das Jagdrecht an eine bestimmte Mindestfläche gekoppelt und konnte eigengenutzt oder verpachtet werden. |
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